Warum wir noch warten – und warum sich das lohnt


Wer schon einmal einen Förderantrag gestellt hat, kennt das Gefühl: Der Antrag ist raus, alle Unterlagen sind eingereicht – und dann heißt es warten. Genau in dieser Phase befindet sich gerade unser Herzensprojekt, die Umgestaltung der Kreuzkirche zum Dorfgemeinschaftshaus mit Kommunalem Kino. Zeit für ein transparentes Update, wie der Stand der Dinge wirklich ist.

Was bereits feststeht

Die gute Nachricht zuerst: Ein erster wichtiger Förderbaustein ist bereits bewilligt. Damit steht ein wesentlicher Teil der Gesamtfinanzierung unseres Projekts. Das allein ist keine Selbstverständlichkeit – solche Förderanträge durchlaufen ein mehrstufiges Prüfverfahren, bei dem verschiedene Stellen und Vorgaben zusammenspielen müssen.

Worauf wir noch warten

Parallel dazu läuft ein weiterer Förderantrag. Wir stehen dazu im engen Austausch mit den zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern und stimmen uns – wo nötig – auch zwischen den verschiedenen Fördergebern ab, damit alle Fördertöpfe sauber ineinandergreifen.

Warum dauert so etwas? Ein paar Gründe, die uns selbst in den letzten Monaten begegnet sind:

  • Prüfungstiefe: Stiftungen und öffentliche Fördergeber prüfen jeden Antrag sorgfältig auf Förderfähigkeit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit des Vorhabens.
  • Zusammenspiel mehrerer Fördertöpfe: Wenn – wie bei uns – mehrere Förderquellen kombiniert werden, müssen Zuständigkeiten und Förderquoten miteinander abgestimmt werden, bevor eine Zusage möglich ist.
  • Nachforderungen: Es ist normal, dass im Verfahren noch ergänzende Unterlagen nachgereicht werden müssen – das ist kein Rückschlag, sondern Teil des üblichen Ablaufs.
  • Saisonale und personelle Kapazitäten: Auch auf Seiten der Fördergeber sind es Menschen, die die Anträge bearbeiten – mit begrenzten Kapazitäten und oft hoher Antragslast.

Was das für unser Projekt bedeutet

Wartezeit heißt bei uns nicht Stillstand. Während die Anträge ihren Weg durch die Gremien nehmen, halten wir das Projekt mit einem Zwischennutzungs-Kulturprogramm lebendig – mit Veranstaltungen, die zeigen, wofür die Kreuzkirche künftig stehen soll, und die unsere rund 95 Mitglieder und alle weiteren Interessierten an unseren Themen weiter mitnehmen.

Gleichzeitig arbeiten wir im Hintergrund am Konzept für das Kommunale Kino, das hoffentlich 2027 in der zweiten Jahreshälfte eröffnen kann – inklusive Austausch mit erfahrenen Partnern. So verlieren wir keine Zeit, sobald die Finanzierung steht.

Warum sich das Warten lohnt

Ein sorgfältiges Prüfverfahren ist am Ende auch ein Qualitätsmerkmal: Es stellt sicher, dass die Mittel dort ankommen, wo sie einen echten, langfristigen Nutzen stiften – für die Kreuzkirche, für Wehrendorf und für alle, die sich hier einen lebendigen Treffpunkt wünschen.

Wir halten euch an dieser Stelle auf dem Laufenden, sobald es Neuigkeiten zu unseren Förderanträgen gibt. Bis dahin freuen wir uns, wenn ihr bei unseren Zwischenveranstaltungen vorbeischaut, Mitglied werdet oder das Projekt auf anderem Wege unterstützt.

Habt ihr Fragen zum Förderprozess oder zum Projektstand? Kommt gerne auf uns zu – wir erklären euch jederzeit gern, wo wir gerade stehen.


Werdet Mitglied bei WehrenDorfTreff e.V. oder besucht unsere nächste Veranstaltung, um das Projekt zu unterstützen.

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